Julian

Rheinsteig von Leutesdorf über Rengsdorf nach Sayn

Wie vor einigen Tagen angekündigt habe ich probiert 2 Tagesetappen, nämlich von Leutesdorf – Rengsdorf – Sayn an einem Tag zu machen.

Leider habe ich kurz vor Sayn aufhören müssen. Nach 8 Stunden wandern war einfach die Luft raus und ich und meine Beine waren platt. Aber natürlich werde ich die ca. 3km die mir bis Sayn noch gefehlt haben irgendwann nachholen.

Trotz allem fange ich einfach mal vorne an. Die Anreise mit der Bahn bis Leutesdorf war einfach und unspektakulär. Da ich ja wusste wieviel Kilometer ich wandern wollte war ich zeitig da. Gegen kurz nach 8 Uhr kam der Zug pünktlich in Leutesdorf an. Bei gemütlichen -6°C habe ich mich als erstes mal passend mit Schal vorm Gesicht geschützt.

Selbstportrait in Leutesdorf in den Weinbergen, bei gemütlichen -6°C.

Vom Bahnhof aus ging es über den Rheinsteig zuweg direkt hinauf in die Weinberge. Von hier aus hat man eine grandiose Übersicht auf Leutesdorf und den Rhein. Anstrengend ist es natürlich auch, aber es war ja erst der Anfang der Tour.

Der Blick auf auf den Bahnhof in Leutesdorf sowie den Rhein.

 

Der Blick auf Leutesdorf und den Bahnhof.

Nach der wunderbaren Aussicht in den Weinbergen ging es auf superschmalen Pfaden hinauf und ab in die Berge. Nach einem schönen Aufstieg kommt man auf die Höhenzüge und hat schon einen schönen Blick auf Neuwied.

Der Blick auf Neuwied.

Nachdem man auf dem Höhenzüg ist wandert man vom Rhein weg hinein ins Land, immer den blauen Rheinsteigzeichen folgend. Die Ausschilderung ist wie immer bisher extrem gut gewesen. Aufgrund des Schnees musste ich zwar 2-3 mal ein bisschen raten, mit Hilfe der Rheinsteig Karte war es aber kein Problem.

Nach ca. 2,5 Stunden wandern kommt man dann in den Wald und hat leider für kurze Zeit weniger Aussicht. Trotzdem ist es total schön und einsam, außerdem geht es etwas berg ab und man kommt nach einigen weiteren Kilometern dann nach Altwied. Hier gibt es eine schöne Burgruine zu sehen.

Die Burgruine in Altwied.

Nach der Burgruine geht es wieder auf einen schmalen Pfad hinauf in den Wald, oberhalb der Schnellstraße gibt es eine kleine Hütte die ich genutzt habe um Pause zu machen. Von dort aus geht es dann weiter auf Forstwegen erst ein kurzes Stück wieder den Berg hinab, danach fast eine Stunde immer in Windungen den Berg hinauf, bis es einen Aussichtspunkt Namens „Schauinsland“ gibt. Von dort aus ist man schon fast in Rengsdorf.
In Rengsdorf gibt es eine alte Schutzanlage zu sehen die direkt am Wanderweg liegt. Auch hier ist der Weg supergut ausgeschildert und man kann gut Essen oder den Tag beenden in Rengsdorf.

Da ich aber ja eine längere Tour geplant habe und ich dementsprechend noch nicht fertig war ging es für mich weiter.
Von Rengsdorf aus habe ich den Weg weiter verfolgt, an der Ley hab ich kurz nochmals gestoppt und eine weitere kleine Pause gemacht. Von dort aus habe ich dann geschaut wie weit es noch bis Sayn ist, leider war es zu weit und ich wäre erst im dunklen dort angekommen. Also habe ich spontan meine Tour etwas verkürzt und bin dann in Neuwied Zoo aus dem Rheinsteig ausgestiegen damit ich im hellen noch am Bahnhof ankomme. Mein Ziel war es den Bahnhof Neuwied Engers zu erreichen.

Auf dem Weg vom Rheinsteig nach Neuwied an den Rhein gab es zur Belohnung für den Tag noch etwas Sonne. Ein wunderbarer Abschluss.

Der Blick vom Rheinsteig auf Neuwied in der Sonne.

Fragen zum Rheinsteig? Dann ab in die Kommentare damit.

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